Presserat rügt „Wochenblick“


In Oberösterreich gibt es ein Medium, das ein wahres Schundblatt ist. Es heißt „Wochenblick“  und richtet sich vor allem an alle FPÖ-Funktionäre – FPÖ-Wähler und Wählerinnen, sowie an Verschwörungstheoretiker und Coronaschwurbler. Nun wurde das recht extreme und extrem verhaltensauffällige „Wochen-Blattl“ wieder einmal vom Presserat gerügt. Und das nicht zum ersten Mal.

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„Wochenblick“ ist schuldig in vier Fällen nicht korrekt recherchiert und wiedergegeben zu haben. „Wochenblick“ ist schuldig in zwei Fällen den Persönlichkeitsschutz verletzt zu haben. Aber was schert es einem Schundblatt, wenn man den Presserat nur als „skandalöses Gebilde gegen die Freiheit der Presse“ ansieht und den Presserat sowohl im Schundblatt, als auch in der online-Ausgabe dieses Schundblattes, öffentlich der Lächerlichkeit preisgibt.  Wie wir „Wochenblick“ als Putin-freundliches Medium seit Jahren kennen, wird es auch weiterhin nur Schund im „Wochenblick-Blattl“ berichten und mangels qualifizierter Journalisten und -Innen eben deshalb nur Schund bringen können.

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Die „Oberösterreichischen Nachrichten“ (OÖN) berichten

11.März 2022

Presserat rügt „wochenblick.at“ für Corona-Berichterstattung

WIEN. Der Presserat hat „wochenblick.at“ für mehrere medienethische Verstöße im Zusammenhang mit Corona-Berichterstattung gerügt.
Konkret waren es vier Artikel, die den Ehrenkodex für die heimische Presse verletzt haben. Der Senat 2 des Presserats hat sich auf Basis von mehreren Lesermitteilungen mit den betreffenden Fällen auseinandergesetzt, wurde am Freitag mitgeteilt. Im Artikel „Geschädigtes Immunsystem bei Milliarden von Menschen durch Impfungen?“ wurde von schwerwiegenden Impfnebenwirkungen berichtet, wobei auf ein Online-Journal Bezug genommen wurde, das laut dem Senat „seit 2020 nicht verifizierbare Beiträge über Impfstoffe bzw. deren Wirksamkeit verbreitet werden“. Schon das Erscheinungsbild würde verdeutlichen, dass es sich um keine seriöse Quelle handelt.

Beim Artikel „Gesundheits-Ökonom: ‚Auf Intensivstationen liegen größtenteils Geimpfte!'“ geht es um eine Interview-Behauptung, wonach auf den Intensivstation hauptsächlich Geimpfte liegen würden. Das hätte man zumindest in Zweifelziehen müssen, da zum betreffenden Zeitpunkt anderslautende Daten vorlagen. Auch wurde nicht kommuniziert, dass der Interviewte MFG-Politiker ist. Es hätte dem Senat zufolge eine weitere Überprüfung der Aussagen gebraucht.

„Offensichtlich bewusst manipulativ“

Mit „Kampusch zu Lockdown-Hölle: ‚Ich bin es gewohnt'“ war ein Text betitelt, in dem Zitate eines „Bild“-Interviews von Natascha Kampusch „in einem vollkommen verzerrten Kontext wiedergegeben wurden“. Hier sei das Medium „offensichtlich bewusst manipulativ vorgegangen“. Im Artikel „2.620 tote Babys nach Impfung und Berichte schrecklicher Nebenwirkungen'“ schließlich wurde auf Basis der US-Datenbank VAERS von tödlichen Fehlgeburten nach Coronaimpfungen berichtet. Allerdings wird auf der VAERS-Website selbst darauf hingewiesen, dass die Berichte und Informationen unvollständig, zufällig, nicht korrekt oder unbelegbar sein können. Zudem wurden Bilder von Babys veröffentlicht, die die Intimsphäre verletzten.

Der Senat 2 kam folglich zum Ergebnis, dass in vier Fällen die Informationen der „wochenblick.at“-Artikel nicht gewissenhaft und korrekt recherchiert bzw. wiedergegeben wurden. Zudem wurde bei den Texten zu Natascha Kampusch und den Nebenwirkungen bei Babys der Persönlichkeitsschutz verletzt. Die Medieninhaberin von „wochenblick.at“, die die Schiedsgerichtsbarkeit des Presserats bisher nicht anerkannt hat, nahm nicht an den Verfahren vor dem Presserat teil. Sie wird dennoch vom Senat 2 aufgefordert, die Entscheidungen freiwillig zu veröffentlichen oder darüber zu berichten.

Quelle:

https://www.nachrichten.at/panorama/chronik/presserat-ruegt-wochenblickat-fuer-corona-berichterstattung;art58,3604081 

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#Wochenblick #Presserat

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