„Böhszer“ Internettroll


Internettrolle sind bös und es gibt sogar besonders „böhsze“.

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Ein „böhszer“ Internettroll

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Sie glauben Trolle sind schrullige kleine Wesen, die sich gerne in Wäldern, Bergen oder Höhlen verstecken oder gar zu Weihnachten sich in unsere Häuser schleichen, um dort allerhand Schabernack anzustellen, wie es isländische Sagen zu berichten wissen, wenn „Löffellecker“ oder „Kesselkratzer“ in der Küche rumoren? Das sind die irdischen Geister, aber nicht zu vergleichen mit jenen im Internet.

Der Begriff Internettroll – auch Internet Troll genannt – kommt vom Fischen. Er beschreibt das Fischen mit der Angel – ein Trollen -, die langsam von einem fahrenden Boot durch das Wasser gezogen wird. Die Fische werden geködert. Der Begriff hat in die Netzkultur Eingang gefunden und wurde erstmals in einer Newsgroup im Jahr 1990 verwendet.

Als Troll wird vor allem jener Nutzer oder jene Nutzerin bezeichnet, der oder dem es nur darauf ankommt, mit seiner oder ihrer Provokation Kommunikationen zu stören oder zu zerstören. Solche Trolle halten sich mit Vorliebe in sozialen Medien, interaktiven Räumen, Newsgroup oder facebook auf. Das Trollen ist für sie ein Spiel und Zeitvertreib mit dem Ziel, das Gegenüber bis zur Weißglut zu ärgern. Ihre Sprüche und Texte haben oft beleidigende Inhalte, ihre Angriffe sind mitunter höchst aggressiv. Der Internettroll gemeinhin, kann in der Regel als eine Figur mit viel Tagesfreizeit angesehen werden, da viele von denen aufgrund verschiedenartiger psychischer Erkrankungen von einem regulären Erwerbsleben ausgeschlossen bleiben. So manche haben auch Wahnvorstellungen, halten sich für  „Kelleraufräumer vom Dienst“ oder müssen Haiders Tod richtig stellen.

Internettrolle, die sich in politischen Zirkeln bewegen, sind nicht selten überproportional FPÖ-Sympathisanten oder sogar Mitglieder dieser Partei. Nicht, dass sich nicht auch in anderen politischen Organisationen Trolle finden, Studien belegen aber, dass eine FPÖ für Trolle eine ganz besondere Anziehungskraft ausübt..

Mit scheinbarem Auftrag aus der Führungsebene dieser Partei, bewegen sie sich oft „erstaunlich“ offen und extrem hetzerisch in Foren oder verfassen „wahnmachelige“ Beiträge, die oberflächlich betrachtet intellektuell  erscheinen mögen, inhaltlich aber betrachtet, das Krankheitsbild der Verfasser offen legen.

So hält sich einer unter vielen für eine „Beschwerdestelle“, ein anderer für einen „Misthaufen“, sie legen sich Namen wie  „Salzamt“ oder Erdbeeramazone“ zu, vermeinen als „Cyberweib“ für Ordnung sorgen zu müssen und führen häufig doch nur Selbstgesprache mit ihren „kranken“ Profilen.

Grundsätzlich gilt, dass man „Trolle“ nicht füttern soll, der Spruch besagt: „Don´t feed the trolls“. Ein Nichtbeachten ist für Trolle die höchste Strafe. Aber manchmal muss man auch zu drastischeren Maßnahmen greifen, gerade dann nämlich, wenn solche Trolle in höchste politische Ämter aufgestiegen sind. Hier hilft es nur den Motor der Selbstzerstörung anzuwerfen. Das gelingt am besten immer über Fallen, es muss ja nicht gleich Ibiza sein, die kleinere Form von „Königstiger“ tut es auch schon.

Quellen:

Don’t feed the trolls! Denn beißt kein User an, verliert der Troll recht schnell die Lust und postet irgendwann auch nicht mehr.

Was einen Internet-Troll antreibt und wie man am besten mit virtuellen Störenfrieden umgeht

 

Die 13 isländischen Weihnachtsmänner

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